TUI "Mein Schiff 5"

Karibik Kreuzfahrt

November 2016


So, 13.11. Flug mit Condor (9h 30m) von MUC München 14:55 nach PUJ Punta Cana 19:45 / Dom. Republik

Dieses Jahr stand nach einiger Zeit mal wieder eine längere Fernreise an.

Die Flugzeit mit der Boing 767-300 nach Punta Cana betrug rund 9,5 Stunden und die Wahl, sich dieses Mal bei Condor für die Premium Economy Klasse zu entscheiden war goldrichtig.

Deutlich größerer Sitzabstand, eine höhere Freigepäckmenge, Priority Boarding und bevorzugte Gepäckbeförderung machten den doch längeren Flug zu einer entspannten Anreise.

Das inclusive Entertainment Programm u.a. mit vielen aktuellen Kinofilmen lies keine lange Weile aufkommen und die kostenfreien Premiumgetränke wärend des Fluges  rundeten das ganze ab.



Mo, 14.11. La Romana / Dominikanische Republik (spanisch – dominikanischer Peso)

Als "warm up" haben wir die ersten 5 Tage der Reise im Hotel Iberostar Hacienda Dominicus in Bayahibe verbracht. So konnte man sich gut an die heißen Temperaturen und die doch sehr hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnen.
Eine großzügige Garten- und Poollandschaft, Freizeitangebote über und unter Wasser, eine perfekt gepflegter Strand und die gute Küche des Hotels haben keine Wünsche offen gelassen.





Dies ist ungefähr 1/3 der großen Poolanlage des Hotel


Die Strandbar, eine von mehreren Bars welche sich über das Gelände verteilen



Di, 15.11. La Romana / Dominikanische Republik

Die Dominikansche Republik hat natürlich viel mehr zu bieten, als nur schöne Strände und All inclusive Hotels.

Mit SeaVis-Tours, einem Anbieter für Ökotourismus, sind wir ins Hinterland gestartet.

Den Auftakt machte eine Wanderung auf dem "Padre Nuestro Jungle Trail" durch den Regenwald des Nationalpark del Este. Hier bot sich auch die Möglichkeit in den unterirdischen Süßwasserkavernen und der Tropfsteinhöhle Cueva de Chicho zu schwimmen bzw. die Petroglyphen der Ureinwohner, der Tainos zu bewundern.
Im Anschluss fuhren wir mit einem Flussboot den Rio Chavon hinauf, zur Farm von SeaVis, um dort nach einer weiteren Wanderung entlang eines Naturlehrpfades eine kleine Lunchpause zu machen.










 Auf dem Rückweg zum Hotel konnten wir noch durch mehrere traditionelle Dörfer spazieren, sowie ein Hilfs "Schmuck" Projekt besuchen, welches den Frauen helfen soll, ein Einkommen zu erzielen.


Am Nachmittag stand dann eine geführte Kanutour zu den Seitenarmen des Rio Chavon auf dem Programm.


Mi, 16.11. La Romana / Dominikanische Republik



Die Hauptstadt der Dom. Republik, Santo Domingo
Im Herzen der Altstadt der Zona Colonial
Dies ist das historische Viertel von Santo Domingo und die älteste dauerhafte europäische Siedlung der Neuen Welt.

Museum der Königshäuser - aus dem Jahre 1520, war das Amt des Generalgouverneurs der Westindischen Inseln und Büro des Königlichen Hauses.
Über der Tür das Wappen der Habsburger, welche lange das spanische Kolonialreich beeinflusst haben.



Das Pantheon - während des 18 Jhr. war es ein Jesuiten Kloster. Danach ging es in den Besitz der spanischen Krone über und wurde als Tabaklager verwendet.
Im Jahre 1955 entschied der Diktator Trujillo es zu einem Monument für die Helden der Nation umzuwandeln. Der Diktator selbst ruht in diesem Gebäude.


Larimar und Bernstein Museum


Auf die kräftigen, farbenfrohen Zeichnungen trifft man in allen Regionen der Karibik.


Larimar ist eine blau-weißer Pektolith, die bisher nur an zwei Fundorten nachgewiesen werden konnte: In einem umgewandelten, ultrabasischen Vulkanit auf der Halbinsel Barahona in der Dominikanischen Republik und am „Fittà“ bei Soave in Italien.


Larimar wurde erst 1974 entdeckt und wird seit Anfang der 1980er Jahre des 20. Jahrhunderts als Schmuckstein kommerziell genutzt.


Das Alcázar de Colón ist ein unter Diego Kolumbus von 1510 bis 1514 in Santo Domingo erbauter Palast des damaligen Vizekönigs. Hier befand sich der Sitz der spanischen Kolonialregierung in der Neuen Welt für sechs Jahrzehnte.
Heute beherbergt es das Vizekönigliche Museum.

Die Kathedrale von Santo Domingo wurde im Renaissance-Stil errichtet und liegt am Plaza de Colòn, ein kleiner gepflasterter Platz, in dessen Mitte Denkmal von Christoph Kolumbus mit ausgestrecktem Arm thront.



Nationalpalast des Präsidenten und Vize-Präsidenten.


Von allen Seiten gut bewacht. :-)


Do, 17.11. La Romana / Dominikanische Republik

Ein kleiner Teil der Parkanlage welcher die Hoteleinrichtungen verbindet


Der ideale Bereich zwischen Strand- und Poolbar zur Entspannung



Rosa eingefärbte Schwäne ;-) auf ihrem abendlichen Spaziergang durch die Anlage


Mehrere Restaurants laden in der Anlage zum Essen ein.


Fr, 18.11. La Romana / Dominikanische Republik

Nach unserem "warm up" in Bayahibe in der Dominikanischen Republik haben wir heute unsere Kabine auf der "Mein Schiff 5" bezogen.
Es ist das neueste und modernste Schiff der "Mein Schiff" Flotte, gerade mal seit vier Monaten nach ihrer Taufe am 15. Juli 2016 auf den Meeren dieser Welt unterwegs.

Allgemeine Daten:

Passagiere: 2.534
Kabinen: 1267
Restaurants & Bistros: 13
Restaurantfläche: 5.825 m²
Bars & Lounges: 14
Fläche Außendecks: 17.895 m²
Fläche Spa & Sport: 1.800 m²
Besatzungsstärke: 1050

Technische Daten der "Mein Schiff 5"


Bauwerft: Meyer Turku Oy
Indienststellung: Juli 2016
Flagge: Malta
Schiffslänge: 295m
Schiffsbreite: 35,8m
Vermessung: 99.800 BRZ
Tiefgang: 8,05m
Anzahl Decks: 15
Antriebsleistung: 28.000 kW
Geschwindigkeit: max. 21,7 kn





Sa, 19.11. Seetag



Die Osteria - ideal für leckere Pizza und frische Pastagerichte


Das japanische Spezialitätenrestaurant Hanami by Tim Raue


Hauptrestaurant "Mediteran"


Hauptrestaurant "Classic"


Chill Out Bereiche


Der große Pool mit 25m Länge


Die Lagune, klein und windgeschützt


Abendstimmung am Pool


"Neuer Wall" Shoppingmeile


Übergang zur Schaubar


So, 20.11. Rosenau / Dominica (englisch – ostkaribischer Dollar)

Heute stand ein Ausflug mit Petra-Tours auf dem Plan, auch diesen Ausflug haben wir bereits von zu Hause aus privat gebucht.

Petra ist vor fast 20 Jahren nach Dominica ausgewandert und veranstaltet unter anderem in der Saison geführte Touren abseits der Massen.

Hier auf dem Foto Petra mit unsrem Guide und Fahrer.



Im primären Regenwald welcher nach vielen Hurricans fast nur noch hier zu finden ist.


Die Insel besteht aus Korallenfels welcher sich vor Jahrmillionen durch tektonische Plattenverschiebung über den Meeresspiegel erhoben hat. Dadurch haben die Bäume nicht die Möglichkeit tief zu wurzeln, sondern müssen sich die Feuchtigkeit über dem Grund holen.








Hochmoderne, elektronische Diebstahlsicherung für hochwertige Fahrzeuge.


Auch hier versucht man der Bevölkerung den Naturschutz auf der Insel nahe zu bringen.


Im Anschluss an die Wanderung durch den Regenwald ging es mit Guides auf eine Bootstour auf dem Indian River.


Innerhalb des Naturschutzgebietes sind Motorboote nicht erlaubt und es muss gerudert werden.


Mangroven tief im Regenwald


Ein kleines Vögelchen


Nach so viel Sightseeing darf die Belohnung natürlich nicht fehlen


Bade-Stop am Mero Beach.


Mo, 21.11. Bridgetown / Barbados (englisch – Barbados Dolla



Auf Barbados hatten wir keine vorgebuchte Tour geplant statt dessen wollten wir hier mit den öffentlichen Bussen auf Erkundungstour gehen, was auch problemlos funktioniert hat.


Wir fuhren mit dem Bus vom zentralen Terminal hoch zur Gun Hill Signal Station, von dort wanderten wir zu Fuß zur Orchideen Welt umd im Anschluss mit dem Bus wieder zurück in die Stadt zu fahren.









Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt ging es mit dem Linienbus hoch zur "Gun Hill SIgnal Station" mit schöner Aussicht über die Insel.


Im Anschluss zu Fuß weiter zur "Orchid World"







Wie der Name schon vermuten lässt ist die Orchid World ein Botanischer Garten der sich auf Orchideen spezialisiert hat.
Die Orchid World Barbados wurde auf dem Gelände einer ehemalige Hühnerfarm errichtet.




Di, 22.11. Bridgetown / Barbados



Ein schönes Abendevent für Naschkatzen.
Verschiedene Schokoladenbrunnen mit leckeren Früchten zum eintauchen.





Poolparty mit Musik und Tanz






Mi, 23.11. Fort-de-France / Martinique (Frankreich – französisch – Euro)



Für Martinique hatten wir den Ausflug über das Schiff gebucht, da die angebotene Strecke hier sehr gut zu unseren Wünschen passte.


Erster Stopp war die Besichtigung der St. James Distillery & Rum Museum in Sainte-Marie




Unterwegs gab es natürlich ebenso viele Bananenplantagen zu sehen wie auch viele andere Früchte wie z.B. Sternfrucht, viele Zitrusfrüchte, Mango und Papaya.





Am Morgen des 8. Mai 1902 vernichtete ein Ausbruch der Montagne Pelée die Stadt innerhalb weniger Minuten vollständig. Von den zu jener Zeit 28.000 Einwohnern überlebten lediglich drei die hereinbrechende Glutwolke.


Mehrere Jahrzehnte lag die Stadt in Schutt und Asche, bevor man mit dem Wiederaufbau begann.
Ruinen der 1902 zerstörten Stadt von Saint-Pierre


Entweder lecker Fisch am Wegesrand kaufen .....


.....oder doch lieber Mittags in einem netten creolischen Restaurant einkehren.


Do, 24.11. Pointe-à-Pitre / Guadeloupe (Frankreich – französisch – Euro)



Auf Guadeloupe hatten wir keine Ausflüge geplant.
Auf Gosier Island, der Pelikan Insel, legen wir einen Strandtag ein.


Heute lassen wir es mal ruhig angehen und genießen Strand und Meer.





Hier bietet sich es sich natürlich an, die Schnorchelausrüstung auszupacken.




Immer einen Besuch wert waren die kleinen Märkte mit Obst, Gewürzen und vielen einheimischen Produkte.



Fr, 25.11. Castries / St. Lucia (englisch – ostkaribischer Dollar)



Blick auf den Hafen von Castries, der Hauptstadt von St. Lucia


Für die kleine Insel St. Lucia hatten wir den Ausflug wieder über das Schiff gebucht, da auch hier alle für uns interessanten Ziele angefahren wurden.


Ausblick über die Insel


Für die Schiffsausflüge werden immer die Busse der "Luxusklasse" genutzt, mit richtigen Sitzen, funktionierenden Stoßdämpfern und Bremsen.
Kein Vergleich zu den öffentlichen Bussen. ;-)




Sulphur Springs Park - Der einzige "drive in" Vulkan der Karibik


Hier steigen heiße Schwefeldämpfe aus dem Erdinneren empor.


Sa, 26.11. St. George's / Grenada (englisch – ostkaribischer Dollar)



St. George`s Hafencenter - Größenvergleich zu Mein Schiff 5


An den meisten Anlegenstellen wurde man von karibischen Klängen begrüßt.


Grenada wollten wir wieder auf eigene Faust erkunden.

Haupsächlicht interessierten wir uns hier für die Schokoladenherstellung in der Jouvay Chocolate factory sowie die Gewürze der Douglastown Estate.
In beiden Fällen kann man an einer kostenlosen Führung teilnehmen.









Frische Kakaobohnen noch an der Hülle hängend.

Muskatnuss, Kaffee, Kakao, Zimt, Lorbeer,
nur eine kleine Auswahl an Gewürzen welche hier präsentiert werden.





Im Gegensatz zu früher sind Schiffe jetzt immer willkommen
und werden nur noch selten mit Kanonen beschossen. ;-)


Der "Busbahnhof" von St. George.
In den "long" Versionen dieser Minibusse finden incl. Fahrer und Helfer bis zu 19 Personen Platz, Berührungsängste sind da fehl am Platz.



So, 27.11. Seetag



Ein Blick welcher nur auf wenigen Schiffen möglich ist, da man auf der Mein Schiff 5 als Passagier auch den Bugbereich betreten darf.





Fregattvogel





Eisskulpturen schnitzen bei 30° Lufttemperatur




Nach und nach wurde das Schiff weihnachtlicht geschmückt,
es gab passende Musik und Plätzchen.




Mo, 28.11. Willemstad / Curacao (Königreich der Niederlande - niederländisch – Antillen Gulden)


Hier sind wohl der Likör sowie die bunten Fassaden die bekanntesten Aushängeschilder der Insel.




Chobolobo Likörfabrik auf Curacao





Die alten farbenfrohen Kaufmannshäuser in Willemstad.








 Der schwimmende Markt von Willemstad.


Waren von Venezuela, welche auf der Insel selbst nicht angebaut werden können, werden hier direkt vom Boot verkauft.


Di, 29.11. Kralendijk / Bonaire (besondere Gemeinde der Niederlande - niederländisch – US Dollar)



Den Ausflug für Bonaire haben wir im Vorfeld über Bonaire vistatours gebucht.


Nachdem wir an diesem Tag die einzigen für die Tagestour waren, stand uns der Minibus incl. Guide ganz allein zur Verfügung.


Blick von Schiff auf die Hafenfront


Die Sklavenhütten, ehemalige Lagerhütten für die Arbeitsgeräte der Sklaven welche hier in der Saline tätig sein mussten.


Berge von Meersalz welches hier dann direkt auf Schiffe verladen wird.


Nach der Tagestour hatten wir noch einen schönen Aufenthalt ans einen Hotelstrand.


Leguan - schmeckt angeblich wie Hühnchen. ;-)





Washington Slagbaai National Park


Hier hat man viele Möglichkeiten Flamingos zu beobachten.


Mi, 30.11. Oranjestad / Aruba (Königreich der Niederlande - niederländisch – Aruba Florin)



Aruba, das Einkaufsparadies reicher Amerikaner







Ein schöner, karibischer Abschluss unserer Reise.










Do, 01.12. Seetag



Zurück nach Punta Cana waren wir wieder einen Tag auf See.



Eine Besonderheit der Mein Schiff 5 sind die beiden gläsernen Balkone.






Fr, 02.12. La Romana / Dom. Rep.